Mädchen und Junge stellen sich ihre Traumberufe vor

Traumberufe

Was willst du werden, wenn du groß bist? Tierärztin, Polizist, Lehrerin oder Fußballprofi? Nicht schlecht. Aber es gibt so viele Berufe, die du noch gar nicht kennst. Vielleicht ist dein Traumberuf in Wirklichkeit ja ein ganz anderer, als du gerade denkst. Finde es heraus!


Wie findest du deinen Traumberuf?

Wie findet man eigentlich seinen Traumberuf? Und was muss man dafür tun? Tim und Laura machen sich schlau – und erfahren dabei mehr über Berufsberatung, Berufsorientierung in Schulen, duale Ausbildung und Studium. Jetzt anschauen!


Was Du sonst noch wissen solltest

Puzzel Traumberuf
© Fotolia.com/magele-picture

Was wollen Kinder werden, wenn sie groß sind?

Die meisten Kinder wissen schon ganz genau, was sie einmal werden wollen. Das zeigen verschiedene Umfragen. Jungen und Mädchen träumen aber von ganz unterschiedlichen Berufen.

Die meisten Jungen wollen – na klar – Polizist, Pilot, Feuerwehrmann oder Fußballspieler werden.

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Die meisten Kinder wissen schon ganz genau, was sie einmal werden wollen. Das zeigen verschiedene Umfragen. Jungen und Mädchen träumen aber von ganz unterschiedlichen Berufen.

Die meisten Jungen wollen – na klar – Polizist, Pilot, Feuerwehrmann oder Fußballspieler werden. Auch beliebt sind Astronaut, Ingenieur und Erfinder. Automechaniker, Lehrer und Arzt liegen auch noch gut im Rennen.

Bei den Mädchen sieht es ganz anders aus. Die beliebtesten Traumberufe sind hier: Tierärztin, Lehrerin und Ärztin. Polizistin ist auch beliebt, aber nicht ganz so angesagt wie Polizist bei den Jungen. Dafür träumen viele Mädchen von einer Karriere als Sängerin, Schauspielerin oder sogar als Prinzessin. Und auch Berufe, in denen man sich um andere kümmert, sind bei Mädchen sehr beliebt – nämlich Krankenschwester, Kindergärtnerin und Tierpflegerin.

Wenn aus Kindern Teenager werden, kommt ein weiterer Beruf dazu, von dem viele träumen – und zwar Mädchen und Jungen gleichermaßen: Kaufmann/-frau beziehungsweise Bankkaufmann/-frau. Das sind Büroberufe, bei denen man viel mit Zahlen zu tun hat, Produkte verkauft, Kundinnen und Kunden berät und gerne Sachen organisiert.

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Infografik zu verschiedenen Berufen
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Welche Berufe gibt es überhaupt?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Das liegt daran, dass es unglaublich viele verschiedene Berufe gibt. So viele, dass wirklich jeder seinen Traumberuf finden und erlernen kann.

Zum einen gibt es die dualen Ausbildungsberufe.

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Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Das liegt daran, dass es unglaublich viele verschiedene Berufe gibt. So viele, dass wirklich jeder seinen Traumberuf finden und erlernen kann.

Zum einen gibt es die dualen Ausbildungsberufe. Allein davon gibt es in Deutschland über 320: von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker. Um einen Ausbildungsberuf zu lernen, macht man nach der Schule eine Berufsausbildung (wie genau das funktioniert, erfährst du hier). Das besondere an Ausbildungsberufen ist, dass man direkt mit anfasst. Nicht erst lange in Büchern nachlesen, wie etwas geht. Sondern es direkt ausprobieren und machen. Man lernt in Ausbildungsberufen also beim Arbeiten, wie man am besten arbeitet. Das ist aber noch nicht alles: Man lernt die theoretischen Inhalte, die man ebenfalls benötigt, in der Berufsschule, daher „duale“ Ausbildung.

Wer nicht mehr lange „Schulkind“ sein möchte, fragt einfach beim Bäcker, im Modegeschäft oder einer Kfz-Werkstatt nach, ob ein Lehrling oder Auszubildender gesucht wird. Die Chancen stehen gar nicht schlecht.

Wenn du noch unentschlossen bist und genauer wissen willst, welche Ausbildungsberufe es gibt und was man in diesen Berufen macht: Hier findest du viele Videos, in denen jeweils ein Beruf vorgestellt wird. Einfach aus der Übersicht den Bereich wählen, der dich am meisten interessiert. Und dann: Film ab!

Neben den dualen Ausbildungsberufen gibt es auch schulische Ausbildungsberufe, zum Beispiel im Gesundheits- und Sozialbereich.

Besonders gefragt sind derzeit junge Menschen, die einen Beruf in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik lernen wollen. Weil das ziemlich lang ist, kürzt man die vier Bereiche einfach ab und sagt „MINT-Berufe“. Diese Berufe kann man sowohl durch eine Ausbildung als auch durch ein Studium erlernen. Wenn du gerne programmierst, knifflige Aufgaben löst oder wissen willst, wie dein Smartphone und andere Geräte funktionieren, könnte ein MINT-Beruf genau das Richtige für dich sein.

Ausbildung? Studium? Vielleicht im MINT-Bereich? Am besten machst du ein „Schnupper“-Praktikum in deinem Traumberuf! Die gibt es schon speziell für Schülerinnen und Schüler in deinem Alter. Da erfährst du genau, welche Ausbildung oder welches Studium später zu dir und deinen Interessen und Talenten passt. Mehr Infos dazu findest du hier.

Wenn du noch mehr erfahren möchtest, klick hier:

Erklärfilm „Ausbildung in Deutschland“

Erklärfilm „Studieren in Deutschland“

Auf einen Blick: „Berufe im MINT-Bereich“

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Jugendliche und Fragezeichen im Hintergrund
© iSock.com/fotosipsak

Wie findest du heraus, welcher Beruf der richtige für dich ist?

Meistens bleibt der Traumberuf ein Traum. Nicht, weil man ihn nicht erlernen kann. Sondern weil man dann doch lieber etwas anderes lernen will. Was man als Kind toll gefunden hat, findet man als Teenager eben nicht mehr toll.

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Meistens bleibt der Traumberuf ein Traum. Nicht, weil man ihn nicht erlernen kann. Sondern weil man dann doch lieber etwas anderes lernen will. Was man als Kind toll gefunden hat, findet man als Teenager eben nicht mehr toll. Das ist ganz normal!

Aber wie findest du denn nun heraus, welcher Beruf wirklich der richtige für dich ist? Ganz einfach: mit einer Berufsberatung oder einer Berufsorientierung!

Berufsberatung: herausfinden, was dir liegt

Bei einer Berufsberatung geht es darum herauszufinden, wofür du dich interessierst und worin du wirklich gut bist. Daraus kann man dann schon erste Schlüsse ziehen, welche Berufe gut zu dir passen könnten.

Es gibt ganz viele verschiedene Angebote. Auch online. Wenn du das einfach mal ausprobieren willst, klick hier. Der Test ist ganz einfach, macht Spaß, dauert nicht mal 3 Minuten – und hinterher weißt du schon etwas genauer, welche Berufe zu dir passen.

Wenn du es noch genauer wissen möchtest, musst du ein persönliches Gespräch mit einem Berufsberater führen. Am besten fragst du dazu mal deine Eltern oder deine Lehrer. Weiter unten findest du eine kleine Übersicht von Berufsberatungsangeboten. Es gibt aber viel mehr, auch in deiner Nähe und vielleicht sogar an deiner Schule.

Berufsorientierung: ausprobieren, was dir Spaß macht

Die Berufsorientierung geht noch einen Schritt weiter als die Berufsberatung. Nachdem du herausgefunden hast, wofür du dich interessierst und was du gut kannst, kannst du in Berufe „hineinschnuppern“: zum Beispiel in Lernwerkstätten, Projektwochen mit Betriebsbesichtigungen, bei einem Schülerpraktikum oder auf Ausbildungsmessen. Dabei findest du heraus, wie es wirklich ist, in einem bestimmten Beruf zu arbeiten. Und ob dir das tatsächlich gefällt.

Auch hier gilt: Frag einfach deine Eltern oder Lehrer. Und schau dir die folgenden Angebote an!

Berufsberatung und -orientierung: einige Angebote im Überblick

Finde deinen Traumjob – mit dem Berufscheck auf Ausbildung.de

Reise durchs BERUFE-Universum von planet-beruf.de – und entdecke deine Stärken und Talente

Welches Schülerpraktikum und welcher Beruf passen zu dir? – Der Stärkentest auf schülerpraktikum.de

Welcher Beruf passt gut zu dir? – Der Beruf-O-Mat von beroobi.de verrät es dir

Entdecke die Vielfalt der Ausbildungsberufe – in der Berufe-City von praktisch-unschlagbar.de

Berufe im MINT-Bereich kennenlernen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – auf komm-mach-mint.de

Mit dem Berufe-Checker zum passenden Handwerksberuf – auf Handwerk.de

Der Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag
Der Girls‘ Day findet einmal im Jahr in ganz Deutschland statt. An diesem Tag öffnen Betriebe Mädchen die Türen, die sich für Technik, Naturwissenschaften, Forschung und Wissenschaft, Informatik und Handwerk interessieren.

Der Boys‘ Day – Jungen-Zukunftstag
Der Boys‘ Day findet einmal im Jahr in ganz Deutschland statt. An diesem Tag können Jungen Berufe entdecken, an die sie sonst vielleicht gar nicht gedacht hätten: zum Beispiel Erzieher, Krankenpfleger, Grundschullehrer oder Apotheker.

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit
Die Bundesagentur für Arbeit bietet Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland die Möglichkeit, sich in der Klasse oder in einem persönlichen Gespräch beraten zu lassen. Frag am besten deine Eltern oder Lehrer.

Das Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Bei diesem Berufsorientierungsprogramm lernst du deine eigenen Stärken besser kennen und probierst spannende Berufe selbst aus. Geht nur, wenn deine Schule an dem Programm teilnimmt. Frag am besten deine Eltern oder Lehrer.

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Auszubildende und Ausbilder an einer Maschine
© Fotolia.com/Gina Sanders

Was ist eine duale Ausbildung?

Umgangssprachlich sagt man: „Ich mache eine Ausbildung.“ Auch in unserem Erklärfilm sagen wir das so. Ganz genau müsste es allerdings heißen: „Ich mache eine duale Ausbildung.“ Denn fast alle Berufsausbildungen in Deutschland sind duale Ausbildungen.

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Umgangssprachlich sagt man: „Ich mache eine Ausbildung.“ Auch in unserem Erklärfilm sagen wir das so. Ganz genau müsste es allerdings heißen: „Ich mache eine duale Ausbildung.“ Denn fast alle Berufsausbildungen in Deutschland sind duale Ausbildungen. Aber was bedeutet das eigentlich?

Dual bedeutet, dass etwas aus zwei Elementen besteht. Die duale Ausbildung ist deshalb eine zweiteilige Ausbildung: Der größte Teil findet in einem Betrieb statt, dort lernt man die Praxis kennen und es gibt jeden Monat Geld. Der andere Teil findet in einer Berufsschule statt, dort erlernt man das notwendige theoretische Fachwissen. Kurz: Die duale Ausbildung ist eine Kombination aus Lernen und Arbeiten.

Eine duale Ausbildung dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Im Gegensatz zum Studium verdient man schon während der Ausbildung Geld – die Ausbildungsvergütung. Sie wird mit jedem Ausbildungsjahr höher. Am Ende der Ausbildung bieten einem ganz viele Betriebe einen dauerhaften Job an, weil sie möchten, dass der oder die Auszubildende bei ihnen bleibt und für sie arbeitet.

Eine duale Ausbildung ist nur der Anfang für deine Karriere. Je nachdem, was du werden und erreichen möchtest, kannst du dich fortbilden. Du kannst zum Beispiel einen Meister machen oder später noch studieren. Dadurch ist die duale Ausbildung für ganz viele junge Menschen der richtige Start ins Berufsleben. Und der direkte Weg zum Traumjob.

Wenn du mehr zur dualen Ausbildung erfahren willst, klick hier:

Special Ausbildung – Ausbildungs- und Studientipps und vieles mehr auf Unternehmergeist-macht-Schule.de

10 gute Gründe für eine Ausbildung – auf praktisch-unschlagbar.de

Best of Ausbildung: 25 Videos rund um die Berufsausbildung und zu einzelnen Berufen

Erklärfilm „Ausbildung in Deutschland“

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Jugendliche mit geöffnetem Buch und erhobenem Zeigefinger
© Fotolia.com/W. Heiber Fotostudio

Was macht die Wirtschaftsministerin, damit du deinen Traumberuf lernen kannst?

Jedes Jahr fangen gut 500.000 junge Menschen in Deutschland eine Ausbildung an – so viele, wie in zehn große Fußballstadien passen. Für all diese Jugendlichen muss es natürlich einen Ausbildungsplatz geben.

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Jedes Jahr fangen gut 500.000 junge Menschen in Deutschland eine Ausbildung an – so viele, wie in zehn große Fußballstadien passen. Für all diese Jugendlichen muss es natürlich einen Ausbildungsplatz geben. Das heißt: Es muss genug Firmen geben, die bereit sind, junge Menschen auszubilden.

Die Wirtschaftsministerin trägt entscheidend dazu bei, dass es genug Ausbildungsplätze gibt. Denn sie leitet die Allianz für Aus- und Weiterbildung. Das ist ein Team aus Politikerinnen und Politikern, Wirtschaftsleuten, die für die Firmen sprechen, Gewerkschaftern, die die Auszubildenden vertreten, Experten der Bundesländer und der Bundesagentur für Arbeit. Dieses Team trifft sich mehrmals im Jahr und beschließt, wie man die duale Ausbildung durch Aktivitäten gemeinsam noch besser machen kann. Und die Firmen versprechen, auch im nächsten Jahr wieder eine bestimmte Anzahl von Ausbildungsplätzen anzubieten. Damit auch du in ein paar Jahren mit einer Ausbildung deinen Traumberuf lernen kannst!

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