Animierte Weltkugel

Entdecke die Zukunft

In der Zukunft gibt es viel zu entdecken: Wirf einen Blick auf die Autos und Flugzeuge von morgen, entdecke die Weiten des Weltraums und finde heraus, wie die Medizin bislang unheilbare Krankheiten besiegt.


Wie wird das Leben in der Zukunft?

Wie sieht die Zukunft aus? Autos, die sich ohne Fahrer fortbewegen? Flugzeuge, die nur aus Flügeln bestehen? Oder Urlaub im All? Tim und Laura finden es heraus und nehmen dich mit auf eine kleine Zeitreise.


Was du sonst noch wissen solltest

Visualisierung eines Datenstroms; Quelle: fotolia.de/eyetronic
© fotolia.de/eyetronic

Was bringt uns die Zukunft?

Als deine Eltern jung waren, gab es keine Smartphones und kein Internet. Telefone hatten eine Wählscheibe. Und wer von unterwegs jemanden anrufen wollte, musste in eine Telefonzelle gehen, die am Straßenrand stand.

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Als deine Eltern jung waren, gab es keine Smartphones und kein Internet. Telefone hatten eine Wählscheibe. Und wer von unterwegs jemanden anrufen wollte, musste in eine Telefonzelle gehen, die am Straßenrand stand.

Genauso wie die Technik das Leben deiner Eltern verändert hat, wird sie auch deins verändern: Schon in zehn Jahren könnten Smartphones veraltet sein. Stattdessen wird dann vielleicht jeder eine Computerbrille tragen, die sich über Sprache und Gesten steuern lässt.

Die eigene Zukunft erfinden

Schon immer haben Menschen Dinge erfunden, die ihr Leben einfacher und besser gemacht haben. Früher waren das zum Beispiel das Rad, der Kompass, das Auto und die Eisenbahn, das Telefon oder die Glühlampe

Heute haben Erfindungen ganz viel mit Technik und Computerchips zu tun. Diese Entwicklung nennt man Digitalisierung. Auch wenn du dieses Wort vielleicht noch nie gehört hast, ist dein Leben voller Digitalisierung: Nachrichten tauschst du mit deinen Freunden per Smartphone aus, Musik hörst du über Streamingdienste und statt Fernzusehen schaust du dir Videos auf YouTube an – alles digital.

Die Erfindungen der Zukunft sind digital

Die Digitalisierung wird in Zukunft noch viel mehr Dinge möglich machen. Nur ein Beispiel: Wenn du neue Schuhe brauchst, übermittelst du deine ganz speziellen Wünsche per App an eine Schuhfabrik – und die stellt dann nur für dich ein einzigartiges Paar Schuhe her. Das nennt man übrigens Industrie 4.0.

Nicht nur du kannst dich über die neue Technik freuen. Sie ist auch gut für die Wirtschaft. Denn um neue Technik-Produkte herstellen und verkaufen zu können, entstehen neue Firmen und neue Arbeitsplätze. Das weiß auch der Wirtschaftsminister. Deshalb unterstützt er Erfinder mit Geld, damit sie ihre neuen Technik-Produkte ausprobieren, weiterentwickeln und auf den Markt bringen können.

Bleib neugierig auf das, was die Zukunft bringt

Nicht immer freuen sich Menschen über neue Erfindungen: Als vor über 200 Jahren die Eisenbahn erfunden wurde, hatten viele Angst vor den dampfenden Lokomotiven und beschimpften sie als "Teufelswerk". Doch zum Glück hat die Angst nicht gesiegt, denn sonst gäbe es heute wohl keine Züge.

Wer weiß, wofür die Erfindungen der Zukunft gut sind. Am besten, du bleibst neugierig und findest es selbst heraus.

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Innenraum eines modernen Autos
© fotolia/Syda Productions

Wie sieht das Auto der Zukunft aus?

Das Auto der Zukunft fährt von ganz alleine. Man muss nur noch einsteigen und das Ziel angeben – und schon geht‘s los. Möglich wird das durch Sensoren am Auto. Die kannst du dir wie elektronische Augen vorstellen: Sie erkennen die Straße, Schilder und Ampeln, andere Autos, Radfahrer und Fußgänger.

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Das Auto der Zukunft fährt von ganz alleine. Man muss nur noch einsteigen und das Ziel angeben – und schon geht‘s los. Möglich wird das durch Sensoren am Auto. Die kannst du dir wie elektronische Augen vorstellen: Sie erkennen die Straße, Schilder und Ampeln, andere Autos, Radfahrer und Fußgänger. Und auch Hindernisse, die plötzlich auf der Straße auftauchen.

Alles, was die Sensoren sehen, geben sie an einen Computer im Auto weiter. Der ist wie das menschliche Gehirn und entscheidet, was zu tun ist: Wenn zum Beispiel die Sensoren eine rote Ampel melden, befielt der Computer den Bremsen zu bremsen – und schon kommt das Auto genau vor der Ampel zum Stehen.

Das Auto denkt – und lenkt

Autos, die von ganz alleine fahren können, gibt es schon heute – aber nur als Testfahrzeuge. Bevor sie auf unsere Straßen dürfen, wird es wohl noch rund 15 Jahre dauern. Die Autos von heute können aber auch schon viel: Sie bremsen, wenn ein Hindernis auf der Straße auftaucht, oder parken selbständig ein.

Die neueste Entwicklung, die es schon bald zu kaufen gibt, ist ein Auto, das automatisch ausweicht – zum Beispiel, wenn überraschend ein Radfahrer auftaucht. Wie das in echt aussieht, kannst du dir in diesem Video anschauen.

Heute „Gib Gas!“, morgen „Gib Strom!“

Das Auto der Zukunft wird aber nicht nur sicherer, es wird auch umweltfreundlicher. Denn es braucht kein Benzin mehr – es fährt mit Strom. Das Tolle an so einem Elektroauto: Es stößt keine Abgase aus und macht auch keinen Lärm. Und wenn sich in großen Städten viele Menschen ein Elektroauto teilen, wird es dort auch viel mehr Platz geben, um zum Beispiel Fahrrad zu fahren, zu spielen oder spazieren zu gehen.

Bleibt nur noch die Frage, woher der Strom für die ganzen Elektroautos kommen soll? Ganz einfach: aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind. Und davon haben wir in Deutschland schon jetzt jede Menge – dank der Energiewende.

Viele weitere spannende Fakten über Elektroautos findest du in diesem Video.

Übrigens: Bis du dein erstes Elektroauto fahren darfst, musst du nicht warten, bis du 18 bist. Es gibt kleine Elektrofahrzeuge für den Stadtverkehr, die du schon ab 16 fahren darfst.

Wenn du mehr zu selbstfahrenden Autos oder zu Elektroautos erfahren willst, klick hier:

Die intelligenten Autos der Zukunft

Sauber, sicher und schön – so fahren wir morgen

Fahren mit Strom

Konstruiere das umweltfreundliche Auto der Zukunft

Video: Das Auto, das von selbst fährt

Video: Wie erkennt ein Auto seine Umgebung?

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Computergrafik-Entwurf eines modernen Flugzeugs; Quelle: DLR
© DLR

Wie sehen die Flugzeuge der Zukunft aus?

Das Flugzeug der Zukunft ist viel leiser und umweltfreundlicher als heutige Flugzeuge. Und wahrscheinlich wird es auch ganz anders aussehen. Denn die Form eines Flugzeugs bestimmt, wie laut es ist und wie viel Treibstoff es verbraucht.

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Das Flugzeug der Zukunft ist viel leiser und umweltfreundlicher als heutige Flugzeuge. Und wahrscheinlich wird es auch ganz anders aussehen. Denn die Form eines Flugzeugs bestimmt, wie laut es ist und wie viel Treibstoff es verbraucht.

Ein Flugzeug nur aus Flügeln

Ein Flugzeug besteht bislang aus einem Rumpf (die lange Röhre, in der die Passagiere sitzen), den großen Flügeln links und rechts am Rumpf, an denen die Triebwerke hängen, und den kleineren Flügeln am Ende des Rumpfs.

Das Flugzeug der Zukunft könnte zum Beispiel nur aus Flügeln bestehen (s. Foto). Ein solches Flugzeug nennt man Nurflügelflugzeug. Es verbraucht weniger Treibstoff als ein normales Flugzeug, weil es besser durch die Luft gleitet. Und wenn man die Triebwerke oben auf dem Flugzeug anbringt, ist es auch noch viel leiser. Denn die Flügel wirken wie eine Wand zwischen den Triebwerken und den Menschen am Boden, sodass dort weniger Lärm zu hören ist.

Abfall statt Abgas

Der Treibstoff, mit dem das Flugzeug der Zukunft fliegt, ist viel umweltfreundlicher als das heutige Kerosin. Wenn Kerosin im Triebwerk verbrennt, entstehen viele Abgase. In Zukunft können Flugzeuge auch mit Biosprit fliegen. Der besteht zum Beispiel aus Algen, Holzabfällen und Restmüll. Und ähnlich wie beim Auto wird es wohl auch Flugzeuge mit Elektroantrieb geben. Die bekommen vor jedem Start eine neue Batterie eingesetzt, während die alte am Boden aufgeladen wird.

Dein Schlafzimmer im Himmel

Auch das Innere der Flugzeuge wird sich verändern: Die Sitze zum Beispiel passen sich deiner Körperform an, sie reinigen und reparieren sich selbst. Durch verglaste Wände kannst du ungehindert in den Himmel oder runter zur Erde schauen. Und wenn du eine Privatkabine hast, kannst du sogar Bilder von deinem Schlafzimmer an die Wände projizieren lassen, sodass du dich wie zu Hause fühlst.

Wenn du mehr zum Thema Luftfahrt wissen willst, klick hier:

Warum können Flugzeuge eigentlich fliegen?

Wie sieht das Flugzeug der Zukunft aus?

Wie funktioniert ein Flugzeugtriebwerk?

Wie entsteht ein Flugzeug am Computer?

Video: Studenten aus Hamburg entwickeln, bauen und testen das Modell eines Nurflüglers

Faszination Fliegen – vom Traum zur Wirklichkeit

Bastelanleitung: So baust du dir einen richtig guten Papierflieger (PDF)

Fotogalerie: „Bunte Flieger“ aus der virtuellen Welt

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Astronaut im Weltall; Quelle: fotolia.de/Armyagov
© fotolia.de/Armyagov

Fliegen wir in Zukunft zum Mars?

Auch wenn du es vielleicht noch nicht weißt: Die Raumfahrt spielt in deinem Leben eine große Rolle. Ohne Raumfahrt gäbe es keine Satelliten, die die Erde umkreisen. Und ohne Satelliten gäbe es keine Live-Übertragung der Fußball-WM.

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Auch wenn du es vielleicht noch nicht weißt: Die Raumfahrt spielt in deinem Leben eine große Rolle. Ohne Raumfahrt gäbe es keine Satelliten, die die Erde umkreisen. Und ohne Satelliten gäbe es keine Live-Übertragung der Fußball-WM. Es gäbe keinen Wetterbericht, weil wir ohne Satellitenbilder nicht wüssten, wann die nächsten Regenwolken über Deutschland ziehen. Und wir wüssten auch nicht, wie sich unser Klima verändert. Außerdem könnte man nicht mehr in den Urlaub fliegen, weil Flugzeuge den richtigen Weg nur mithilfe von Satelliten finden. Und auch das Navi im Auto deiner Eltern würde nicht mehr funktionieren.

Mit Raketen ins All

Wie aber kommen Satelliten überhaupt ins All? Mit Raketen natürlich. Doch was so selbstverständlich klingt, ist ein Riesenaufwand: Damit eine Rakete die Anziehungskraft der Erde überwinden kann, ist sie mit vielen Tonnen hochexplosiver Treibstoffe gefüllt. Diese werden beim Start gezündet und liefern den nötigen Schub zum Abheben.

Deutschland entwickelt schon seit vielen Jahren gemeinsam mit anderen europäischen Ländern immer bessere und sparsamere Raketen: Das neueste Modell heißt Ariane 6 und soll 2020 zum ersten Mal starten. Sie kann bis zu 11 Tonnen „Gepäck“ ins All befördern – so viel wie sieben Autos wiegen. Damit lassen sich beispielsweise weitere Satelliten zur Erdbeobachtung oder Bauteile für eine neue Raumstation ins All bringen. Und auch Sonden, um unser Sonnensystem weiter zu erforschen.

Gibt es Leben auf anderen Planeten?

In nicht allzu ferner Zukunft werden kurze Flüge in den Weltraum wahrscheinlich so normal sein wie heute ein Flug mit einem Flugzeug. Längere Weltraumflüge wird es erst einmal nicht geben: Erst nach 2030 sollen die ersten Menschen zum Mars fliegen. Denn das Raumschiff für diese schwierige Reise muss erst noch erfunden werden.

Der Mars interessiert die Forscher so sehr, weil er der Erde vor sehr langer Zeit recht ähnlich war: Beide Planeten hatten eine vergleichbare Atmosphäre und Ozeane aus Wasser. Doch während sich auf der Erde Leben entwickelt hat, wurde der Mars zu einer trockenen roten Steinwüste. Trotzdem glauben einige Forscher, dass es auf dem Mars einmal Leben gab oder vielleicht sogar immer noch gibt – natürlich keine grünen Männchen, sondern winzige Lebensformen, sogenannte Mikroben. Ob das stimmt oder nicht, wird sich wahrscheinlich erst zeigen, wenn Menschen zum Mars fliegen und ihn untersuchen. Vielleicht wirst du ja mit an Bord sein.

Wenn du mehr zu Thema Raumfahrt wissen willst, klick hier:

Virtuelle Reise durch unser Sonnensystem

Fotogalerie: Satellitenbilder unserer Erde

Wie funktionieren Raketen?

Ariane-Raketen: Erfolgsstory „made in Europe“

Unsere Nachbarplaneten im All

Zuerst auf der Erde proben: Leben auf dem Mars

Video: Raumfahrt – einfach zum Genießen

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Computeranimation eines DNA-Strangs; Quelle: fotolia.de/Sergey Nivens
© fotolia.de/Sergey Nivens

Sind wir in Zukunft unsterblich?

Warum siehst du deinen Eltern ähnlich? Die Antwort auf diese Frage steckt in jeder deiner Körperzellen, genauer gesagt in deinen Genen. Diese Gene sind wie Baupläne: Sie bestimmen, wie groß du wirst, welche Augenfarbe du hast – und leider manchmal auch, welche Krankheiten du bekommen wirst.

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Warum siehst du deinen Eltern ähnlich? Die Antwort auf diese Frage steckt in jeder deiner Körperzellen, genauer gesagt in deinen Genen. Diese Gene sind wie Baupläne: Sie bestimmen, wie groß du wirst, welche Augenfarbe du hast – und leider manchmal auch, welche Krankheiten du bekommen wirst.

Insgesamt hat jeder Mensch rund 25.000 verschiedene Gene. Alle zusammen nennt man DNA. Obwohl die DNA unvorstellbar klein ist, ist es Wissenschaftlern gelungen, sie zu verändern und dadurch Menschen vor Krankheiten zu schützen. Solche Veränderungen der DNA nennt man in der Medizin „Biotechnologie“.

Unvorstellbar kleine Änderungen mit unvorstellbar großer Wirkung

Die Biotechnologie gibt es schon seit den 1980er Jahren. Damals wurde zum ersten Mal Insulin für zuckerkranke Menschen mit Hilfe von Gentechnik hergestellt. Vorher mussten diese Menschen das Insulin von Rindern oder Schweinen nutzen, um nicht zu sterben. Das gentechnisch hergestellte Insulin war natürlich viel besser, weil es speziell für Menschen entwickelt worden war.

Heute steckt in fast jedem neuen Medikament Gentechnik. Dadurch können viele Krankheiten behandelt oder sogar geheilt werden, unter denen die Menschen vorher leiden mussten oder an denen sie sogar gestorben sind – zum Beispiel Rheuma oder Krebs.

Außerdem lassen sich mithilfe der Biotechnologie in Zukunft auch Erbkrankheiten wie zum Beispiel Herzfehler oder Taubstummheit heilen. Dabei wird der beschädigte DNA-Abschnitt, der die Krankheit verursacht, einfach ausgeschnitten und durch einen heilen Abschnitt ersetzt.

Organe aus dem Drucker

Die Biotechnologie kann aber noch mehr: Aus sogenannten Stammzellen kann man im Labor Haut oder sogar ganze Organe nachwachsen lassen. Falls du irgendwann einmal eine neue Niere benötigen solltest, brauchst du nicht mehr auf einen Organspender zu warten – die Mediziner lassen einfach eine neue Niere extra für dich nachwachsen. Und selbst die Idee, Organe mit einem 3D-Drucker herzustellen, scheint in Zukunft möglich zu werden.

Die Biotechnologie hat noch einen großen Vorteil: Tierversuche werden unnötig. Denn wenn man menschliches Gewebe im Labor züchten kann, kann man an diesem Gewebe auch die Wirkung von Medikamenten testen.

Die Biotechnologie kann uns helfen, gesund zu bleiben und länger zu leben. Ob sie uns aber eines Tages unsterblich machen wird, steht noch in den Sternen.

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Schülerinnen und Schüler bei der DLR School; Quelle: DLR
© DLR

Was wird dein Beruf in der Zukunft sein?

Bist du von den Erfindungen für die Zukunft begeistert? Dann denk mal drüber nach, was du später werden willst. Es gibt viele spannende Berufe, in denen du an den Erfindungen für die Zukunft mitarbeiten kannst, zum Beispiel als Astrophysiker/-in, der/die den Weltraum erforscht.

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Bist du von den Erfindungen für die Zukunft begeistert? Dann denk mal drüber nach, was du später werden willst. Es gibt viele spannende Berufe, in denen du an den Erfindungen für die Zukunft mitarbeiten kannst, zum Beispiel als Astrophysiker/-in, der/die den Weltraum erforscht.

Du kannst aber auch Ingenieur/-in werden, der/die neue leise Flugzeugtriebwerke und leistungsstarke Batterien für Elektroautos entwickelt. Oder auch Mediziner/-in, der/die bislang unheilbare Krankheiten heilt.

Eine tolle Übersicht, welche Jobs zum Beispiel das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) anbietet, findest du hier.

Das DLR bietet übrigens auch Schülerpraktika und Ausbildungsplätze an.

Außerdem hast du die Möglichkeit, mit deiner Schulklasse eines der DLR_School_Labs zu besuchen. Diese „Labore“ bieten Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, die faszinierende Welt der Forschung selbst zu entdecken. Sprich dazu am besten mit deinen Eltern oder deinen Lehrern.

Infos zu den DLR_School_Labs findest du auch am Ende der spannenden Broschüre „Entdecke die Zukunft“.

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Zurück in die Zukunft

Bildkollage mit Druckgeräten der Vergangenheit und aus der Gegenwart
Johannes Gutenberg hat 1450 die Druckerpresse und den modernen Buchdruck erfunden. Damit konnten zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte Bücher in größeren Auflagen gedruckt werden. Verkaufsschlager damals wie heute: die Bibel.
© dpa – Bildarchiv; picture alliance/akg-images; Fotolia/Moreno Soppelsa
Bildkollage mit Taschenrechnern
Wilhelm Schickard erfand 1623 den ersten Taschenrechner: Mit der „Rechenuhr“ konnte man 6-stellige Zahlen addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren.
© Universität Tübingen, Professorengalerie, MUT (Foto: Joachim Feist); Wikipedia/Herbert Klaeren, Fotolia/fraismedia
Bildkollage mit ICE und Dampfmaschine
Der Engländer Thomas Newcomen (auf dem farbigen Gemälde unten rechts) konstruierte 1712 die Dampfmaschine. Fälschlicherweise wird diese Erfindung oft James Watt (rechts mittig) zugeschrieben. Er hat die Dampfmaschine von Newcomen um 1770 verbessert. Für eine Eisenbahn reichte die Kraft seiner Dampfmaschine aber immer noch nicht. Erst 1804 gelang es dem Engländer Richard Trevithick (rechts oben), die erste Lokomotive zu konstruieren.
© picture alliance/Mary Evans Picture Library (2x); picture-alliance/dpa; picture-alliance/akg; Deutsche Bahn AG Pressefoto
Bildkollage mit Batterien
Strom hat niemand erfunden, es gibt ihn einfach – zum Beispiel in Form von Blitzen. Aber 1800 hat der Italiener Alessandro Volta zum ersten Mal künstlich hergestellten Strom fließen lassen, indem er die erste Batterie gebaut hat: die Voltasche-Säule (rechts im Bild). Zu seinen Ehren wurde die Maßeinheit für die elektrische Spannung „Volt“ genannt.
© picture alliance/Quagga Illustrations; Wikipedia/ Luigi Chiesa; Fotolia/doncarlo
Bildkollage mit Fotoapparaten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Das vermutlich erste Foto der Welt (mittig unten am Rand) hat 1826 der Franzose Joseph Nicéphore Nièpce (links daneben) gemacht. Den ersten handlichen Fotoapparat hat der deutsche Erfinder Wilhelm Oskar Barnack (ganz links) 1913/1914 entwickelt: die sogenannte Kleinbildkamera.
© picture alliance/akg (2x); picture-alliance/MAXPPP; Fotolia/Marcin Kubiak; Fotolia/Monkey Business
Bildkollage mit Computergeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Die Engländerin Ada Augusta Byron Countess of Lovelace (rechts) entwickelte in den 1840er Jahren das erste Computerprogramm für einen mechanischen Computer, der nie fertiggestellt wurde. Erst 100 Jahre später, 1941, hat der Deutsche Konrad Zuse (links) den ersten elektronischen Computer erfunden, den Z3 (links hinter Zuse). Mehr über diesen Computer erfährst du in diesem Video.
© picture alliance/united archives; dpa – Fotoreport; dpa; Fotolia/Oleksandr Delyk
Bildkollage mit Telefongeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Johann Philipp Reis hat das Telefon erfunden (s. Zeichnung in der Mitte). 1861 führte er es in Frankfurt erstmals öffentlich vor, indem er folgenden Satz ins Telefon sprach: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.“
© dpa Bilderdienste; Fotolia/Juulijs; Fotolia/Andrew Barker
Bildkollage mit Glühlampen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Der US-Amerikaner Thomas Alva Edison hat 1880 die erste Glühlampe erfunden, die in großen Mengen hergestellt und eingesetzt werden konnte. Deshalb gilt er als Vater der Glühlampe, obwohl bereits viele andere Erfinder vor ihm mit der Glühlampe experimentiert haben.
© dpa – Bildarchiv; Fotolia/Iynea; Fotolia/Ramona Heim
Bildkollage mit Fernsehgeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Als Erfinder des Fernsehens gilt Paul Nipkow (Zweiter von links). Er erfand 1883 die Nipkow-Scheibe, die es erstmals ermöglichte, Bilder in die Ferne zu übertragen. Das moderne Fernsehen, wie wir es heute kennen, hat Manfred von Ardenne (ganz links) erfunden: 1931 gelang ihm die erste elektronische Fernsehübertragung auf einen Röhrenbildschirm, den Vorgänger des heutigen Flachbildschirms.
© picture alliance/akg (3x); Panasonic Deutschland Pressefoto
Bildkollage mit Personenkraftfahrzeugen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Gottlieb Daimler (links unten) und Carl Benz (rechts daneben) haben 1886 unabhängig voneinander das Auto erfunden. Der erste Mensch, der eine längere Autofahrt gemacht hat, war Bertha Benz, die Frau von Carl Benz. Ein kurzes Video dazu findest du hier.
© dpa – Bildarchiv (3x); picture alliance/akg (2x); Daimler Pressefoto
Bildkollage mit Musikwiedergabegeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Emil Berliner (ganz links in Schwarzweiß) erfand 1887 die Schallplatte und den Plattenspieler („Grammophon“). 1977 erfand Andreas Pavel (links unten) den tragbaren Kassettenspieler mit Kopfhörer („Stereobelt“, bekannt geworden als „Walkman“). In den 1980ern entwickelte Karlheinz Brandenburg (rechts daneben) zusammen mit anderen Forschern das mp3-Format.
© dpa – Bildarchiv (2x) ; picture alliance/AP Images; dpa – Report; Fotolia/Kramografie; Fotolia/Sklepspozywczy; Fotolia/Antonioguillem
Bildkollage mit Flugzeugmodellen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Otto Lilienthal (ganz rechts) erfand 1891 das Flugzeug. Es hatte weder Propeller noch Triebwerke und flog nur wenige Hundert Meter weit. 1936 erfand Hans Joachim Pabst von Ohain (Zweiter von rechts) das erste Flugzeugtriebwerk (zeitgleich mit dem Engländer Sir Frank Whittle).
© dpa – Bildarchiv (3x); Fotolia/MO:SES
Bildkollage mit Röntgenbildern aus der Vergangenheit und Gegenwart
Wilhelm Conrad Röntgen hat 1895 die Röntgenstrahlung entdeckt, mit der man zum Beispiel Knochenbrüche sichtbar machen kann.
© Selva/Leemage; picture-alliance/akg; Fotolia/Giuseppe Porzani
Bildkollage mit bemannten Raumfahrtraketen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Wernher von Braun erfand in den 1960er Jahren die erste Rakete, mit der Menschen zum Mond geflogen sind. Allerdings hat er sein Wissen über Raketenantriebe zur Nazi-Zeit genutzt, um Raketenwaffen für den Zweiten Weltkrieg zu bauen. Deshalb ist Wernher von Braun ein sehr umstrittener Erfinder.
© dpa – Bildarchiv; Fotolia/Naeblys
Bildkollage mit Webbrowsern aus der Vergangenheit und Gegenwart
Ende 1990 stellte Tim Berners-Lee den ersten Browser vor. Er hieß WorldWideWeb, was später der Name des Internets wurde, wie wir es heute kennen. Bis heute fangen fast alle Internetadressen mit www an – der Abkürzung von WorldWideWeb.
© dpa; Wikipedia/Ck_mpk; BMWi
Bildkollage mit Druckgeräten der Vergangenheit und aus der Gegenwart
Bildkollage mit Taschenrechnern
Bildkollage mit ICE und Dampfmaschine
Bildkollage mit Batterien
Bildkollage mit Fotoapparaten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Computergeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Telefongeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Glühlampen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Fernsehgeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Personenkraftfahrzeugen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Musikwiedergabegeräten aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Flugzeugmodellen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Röntgenbildern aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit bemannten Raumfahrtraketen aus der Vergangenheit und Gegenwart
Bildkollage mit Webbrowsern aus der Vergangenheit und Gegenwart

Eure Meinung zu neuen Technologien

Bild von Raphael

Raphael, 9. Klasse


Erfindungen bringen Fortschritt und erleichtern oft das Leben.

Bist Du auch der Meinung?
Bild von Jonathan

Jonathan, 7. Klasse


Erfindungen sind wichtig, weil sie zum Beispiel in der Medizin kranken Menschen helfen können.

Bist Du auch der Meinung?

Puzzle

Raumfahrt: Mach aus Sciencefiction Wirklichkeit

Vielleicht wirst du der erste Mensch auf dem Mars sein. Oder du baust einen Roboter, der ferne Planeten erkundet. Auf jeden Fall gibt es in der Raumfahrt noch viel zu erforschen und Neues zu entdecken. Mehr über die Zukunft der Raumfahrt erfährst du hier.

Zum nächsten Puzzle geht es hier.

Biotechnologie: Erforsche das Innere deiner Körperzellen

In fast jeder deiner Körperzellen steckt die unvorstellbar kleine DNA – eine Art Bauanleitung, die bestimmt, welche Augenfarbe du hast, wie groß du wirst und vieles mehr. In der Biotechnologie verändern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die DNA, um neue Medikamente zu entwickeln und Krankheiten wie zum Beispiel Krebs zu heilen. Mehr über die Zukunft der Biotechnologie erfährst du hier.

Zum nächsten Puzzle geht es hier.

Elektromobilität: Autos fahren mit Strom

Statt Benzin tanken Elektroautos Strom. Dafür braucht man eine Ladesäule (rechts im Bild) und ein spezielles Ladekabel. Der Strom wird in Batterien gespeichert und treibt während der Fahrt einen Elektromotor an. Mehr über die Zukunft von Autos erfährst du hier.

Zum nächsten Puzzle geht es hier.

Luftfahrt: Flieg mit neuen Ideen hoch hinaus

Fliegen wird in Zukunft umweltfreundlicher. Die Form der Flugzeuge wird sich verändern und vielleicht werden sie sogar mit Strom fliegen können. Ideen gibt es schon viele. Mehr über die Zukunft der Luftfahrt erfährst du hier.